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Auf nach Eisland!

Hallöle zusammen oder auch Góðan daginn, wie man auf isländisch sagt.

Ich bin jetzt seit 2 Tagen wieder zurück von meinem Islandtrip und erzähl jetzt mal was darüber :) Auch wenn ich nicht so recht weiß, was ich über Island schreiben soll, denn es ist eigentlich unbeschreiblich… Und man MUSS auf jeden Fall mal selbst dorthinfahren und das tollste Land der Welt auf eigene Faust erkunden! Nichtsdestotrotz, gemacht haben wir dort folgendes:

1. Tag: Nach 9 Stunden Busfahrt und 3 Stunden Flug Ankunft in Reykjavik. Die ersten 2,5 Tage habe ich ja mit Hauke, den ich hier in Umeå kennengelernt habe, und seinen 2 Kumpels verbracht. Tobe macht ein Auslandssemester in Reykjavik und dort konnten wir dann auch übernachten (In seiner 8er WG!). Tobe hat uns also vom Flughafen abgeholt, dann waren wir was essen und dann wurde erstmal die Isländische Partyszene begutachtet. Wir waren auf einer Elektroparty, die auch ziemlich gut abging! Die können wohl feiern, die Isländer :D

2. Tag: Morgens um 10 ging es mit unserem Mietwagen los Richtun Golden Circle. Da sind de berühmtesten Sehenswürdigkeiten zu sehen:

Thingvellir –>  Nationalpark, an dem die eurasische und die nordamerikanische Erdplatten aufeinandertreffen und man sich quasi auf zwei Kontinenten gleichzeitig befindet :D

Thermalgebiet mit großem Geysir –> Strokkur ist der größte Geysir in Island. Er bricht ca alle 5 minuten aus. Das sieht richtig abgefahren aus, erst sieht man nur ein großes Loch, irgendwann kocht das Wasser und dann gibts ne fette Blase und dann ZACK ;)   dann gibts ne 25 m hohe dampffontäne. Und das riecht so heftig, weil das ganze warme Wasser dort einen mega hohen Schwefelanteil hat… Hm, lecker verfaulte Eier :D

Wasserfall Gullfoss –> Größter Wasserfall Islands. An der Raststätte  haben wir dann mal dekadent n kleinen Grill angeschmissen und n schönes Stück Fleich gefuttert :D

Danach sind wir dann wieder zu Tobes Butze gefahren, haben gegessen und getrunken und sieht dann runter zum Meer. Achtung, festhalten: ich habe es in dem ganzen halben jahr in Schweden nich geschafft, ein blödes  Nordlicht zu sehen. Hier nach einer sekunde unten am Meer, obwohls inner Stadt war und daher relativ hell! Und die waren auch noch super deutlich zu sehen, erst sah es aus wie eine große Wolke, dann wurd das knallgrün. Wie ein grüner Regenboden, richtig toll. Danach waren wir dann nochmal feiern.

3. Tag: Mit dem Auto los Richtung Namen vergessen. Das war jedenfalls so ne Vulkangegend. Also da fährt man dann kilometerlang durchs Niemansland. Und überall liegen so Lavabrocken rum. Das sieht so krass aus, wie man es sich aufm Mond vorstellt ;) Dann waren wir da in dem Vulkangebiet wandern und klettern. Zwischendurch gabs immer wieder mal Geysire. Haha manchmal ist man einfach auf so ne stelle im Boden getreten und auf einmal hats daraus gedampft :D lustig. Danach sind wir dann noch weiter raus gefahren ans Meer. Das auch echt außergewöhnlich, denn da gibts keinen Sand und keine kleinen Steine, sondern enfach nur mega viele dicke schwarze Felsen. Das waren die ersten Tage mit den Jungs.

Na ja und dannist mir leider das schlimmste der Welt passiert: Musste mir einen Tag vor Abflug ne neue Kamera kaufen, die alte hat komplett den Geist aufgegeben. Dann schön 600 fotos gemacht. Alle weg. Fehler auf der Sd Karte. Die Jungs haben zwar auch Fotos gemacht, leider nich annähernd so viele oder so gute Quali. Das ich etwas am durchdrehen war, is wohl klar. Na ja, werd wohl wenn ich wieder zu Haus bin zu ner professionellen Firma gehen und gucken,was die machen können.

Aber: Das Leben geht ja weiter und was man dazu sagen muss, ein Foto kann das eh nich einfangen was man hier sieht und erlebt…kleiner Trost.

Tag 3 – 7: Bin dann Montag Abend mit dem Bus zu Evelyn gefahren, das Mädel, bei dem ich bis Donnerstag auf der Couch geschlafen habe. Die war wirklich super nett und kommt eigentlich aus der Schweiz, daher können wir locker flockig Deutsch reden :) Die hat auch zwei ganz doll niedliche Katzen und beide Katzen haben heut nacht mit mir auf dem sofa geschlafen :D Eine auf meinem Bauch, die andere so halb auf meinem Kopf :D Das war richtig toll :) Na ja, und da ich ja bekannterweise ein wahrer Glückspilz bin, hat Evelyn auch noch zwei Islandpferde, auf denen wir dann am Montag Abend reiten waren :) Echt ein Traum.

Evelyn wohnt ca. 30 Minuten vom Reykjavik Zentrum entfernt, auf dem Land. Guckt man aus ihrem einen Fenster, sieht man n riesen Berg und n tollen Gletscher. Guckt man aus ihrer Treassentür, sieht man das Meer. Schon ganz nett die Lage :) Habe viel Zeit am Meer verbracht, da die ganze Zeit ein super Wetter war und es einfach richtig schön dort war.

Außerdem habe ich noch eine Stadttour mit 5 dicken Amerikanern durch die City gemacht. Ich habe nämlich so einen Flyer gefunden, auf dem eine Gratisfahrradtour durch Island angeboten wurde, von so nem Ehepaar, dass sich in Island verliebt hat und das anderen Menschen näher bringen wollte. Am Treffpunkt stand aber auf einmal ein Minivan. Die Amerikaner hatten anscheinend gefragt, ob auch eine Tour im Auto möglich sei. Ihnen sei das zu kalt auf dem Fahrrad…Na ja ich denke eher, dass sie aufgrund ihrer Körperfülle nicht zwei Stunden Rad fahren können, aber is ja auch wursch :) War auf jeden Fall ne Spitzentour, haben alle wichtigen Sachen in Island gesehen unter anderem den Hafen, berühmte Gebäude oder einen winzigen Hot Dog- Stand, an dem Bill Cinton vor einigen Jahren eine Wurst mit Senf bestellt hat :D Zum Abschluss waren wir noch auf der Perlan (The Pearl), das ist so n große rundes Teil mit Aussichtsplattform über ganz Reykjavik und einem sich drehendem Restaurant.

Am letzten Tag war ich dann noch in der Blauen Lagune. Die blaue Lagune ist (ich zitiere) “… eine Lavasenke und mit zwei Dritteln Salzwasser und einem Drittel Süßwasser gefüllt. Weltweit bekannt ist sie ein weltweit einmaliges Naturphänomen und verfügt über ein einzigartiges Ökosystem.” In dieser Lagune herrschten jedenfalls die ganze Zeit schnuckelige 40 Grad und hinterher hatte man super duper weiche Babyhaut :)

Leider hieß es nach dem 3 stündigen Bad in der Lagune schon wieder Good Bye Island… Nach 10 Stunden Warten am Flughafen, 3 Stunden Flug, 1 Stunde Busfahren, 1 Stunde Warten und 9 Stunden Busfahren war ich dann wieder in Good Old Umeå :)

Rückflug is gebucht, am 22. isse wieder da :) Whooop Whop :) Ick freu mir!!

FOTOOOOOOS!! –>

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Shalom miteinander!

Um ein gutes neues Jahr zu wünschen, ist es sicherlich schon zu spät, daher lass ich das mal :) Ich beginne lieber gleich damit zu erzählen, was ich tolles in der letzten Zeit erlebt habe:

Weihnachten war so schön wie erwartet. Wir haben viel gegessen, getrunken, Karten gezockt, gefeiert… und und und. UND ich habe das tollste Wichtelgeschenk bekommen, nämlich einen kleinen gelben Plastikschlitten, der hervorragend funktioniert :D

Kurz nach Weihnachten kam ja dann schon mein lieber Besuch aus der Heimat, Lena und Daniel :) Wir haben ein paar wirklich schöne Tage verbracht. Ich habe den beiden etwas von der schwedischen Landschaft gezeigt, wir waren an der Uni, in der Stadt. Waren in der Sauna und sind anschließend in den Schnee gerannt (leider sind die Fotos nix geworden). Haben zwei tolle Schneeexperimente gemacht: Was passiert, wenn ich ein Ei in den Schnee lege? Gefriert das Innere? Antwort: Ja. Außerdem haben wir festgestellt, dass man eine eingefrorene Boxershorts wie ein Stück Pappmachée brechen kann. Ich denke, wir haben mit diesen Experimenten etwas sehr wertvolles für die Menschheit herausgefunden.

Weiterhin haben wir natürlich auch eine super Silvesternacht verbracht. Nach Raclette und Waffelbergen gabs es das ein oder andere Schnäpschen und dann eine wilde Partynacht in der Stadt mit großem Feuerwerk auf dem Markplatz.

Als Lena und Daniel wieder wegwaren (leider), wurde es hinsichtlich der Uni mal etwas ernster bei mir. Mein Projekt musste fertiggestellt werden, ich musste diverse Paper schreiben und einreichen und mich auf meine Abschlussprüfung vorbereiten. Hat aber alles supi geklappt, so dass wir vom 1201 bis 1501 eine tolle Ausstellung zum Thema “Inre Tankar – Inner Thoughts” (Innere Gedanken) hatten. Meine Fotocollage “Home is where your heart is”, die sich mit meinem Aufenthalt hier in Schweden beschäftigt, ist sehr gut angekommen… Fotos gibts natürlich auch :)

Am 15. musste ich dann auch schweren Herzens mein Appartment verlassen… War schon ein komisches Gefühl, nach fast nem halben Jahr dort raus zu müssen… Übergangsweise wohne ich nun bei Jule bzw. Ulla.

Zu dieser Zeit sind auch ganz ganz viele liebe Leute abgereist, was ganz schön traurig war, werd euch alle vermissen :(

Trotzdem freue ich mich gaaaanz doll auf meinen Abschlusstrip, denn ab dem 29. geht es für eine Woche nach Island, jeah! Die ersten Tage werde ich mit Hauke verbringen, der sich dem Trip angeschlossen hat; danach werde ich noch ein paar Tage auf eigene Faust Reykjavik erkunden. Da ein paar Kumpels von Hauke auch gerade dort sind, haben wir uns entschlossen, für die ersten Tage ein Auto zu mieten und damit herumzufahren; erster Stop wird natürlich an einer heißen Quelle sein :D

So, ich werde dann bald an dieser Stelle von Island berichten :)

Machts gut und bis bald,

Erse.

Fotos von der Zeit mit Lena und Daniel (und Silvester) –>

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Fotos von der Ausstellung “Inre Tankar” –>

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God Jul!

Hallo ihr lieben,

dies wird definitiv mein letzter Blogeintrag für dieses Jahr werden! Ich wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und überhaupt! Ihr wisst schon ;) Mein erstes Weihnachtsfest, an dem ich nicht zu Hause bin, wird folgendermaßen aussehen:

Treffen mit 8 Freunden zum Einkaufen. Essen vorbereiten. Nachmittags alte Donald Duck Folgen schauen. Abends in die schwedische Kirche. Essen. Wichtelgeschenke überreichen. Vielleicht noch ein bischen ausgehen. Ach so, und für die, die es interessiert, unser Weihnachtsmenu:

In Schweden gibt es zu Weihnachten kalte und warme Platten in Buffetform (julbord), es gibt mindestens 4 Gänge.

Julbord 1: Fisch. Verschiedene Heringssorten, geräucherter Lachs, Krabbensalat.

Julbord 2: Warmes Zeug: Janssons frestelse („Janssons Versuchung“, ein Auflauf aus Kartoffeln, Zwiebeln und schwedischen Anchovisfilets). Prinskorv (“Prinzenwurst”, kleine Würstchen mit dem, für Schweden typisch, leicht süßen Geschmack. Die Wüste werden kreuzförmig eingeschnitten, so dass die Enden nach dem Braten aussehen wie Kronen Guckst du Bild hier) Köttbullar (dürfte dank IKEA jedem bekannt sein). Julskinks (schwedischer Weihnachtsschinken, köstlich!)

Julbord 3: Kaltes Zeug: verschiedene Käsesorten. Leberpastete. Verschiedenes schwedisches Brot und Knäcke.

Julbord 4: Süßes Zeug: risgrynsgröt (Milchreis). Knäck (kleine Mandeltörtchen). Juleskum (schwedische Marshmallows). Pepparkakor (Pfefferkuchen, diese werden hier oft mit Blauschimmelkäsecreme gegessen – seltsame Kombination, schmeckt aber irgendwie :D )
Dazu gibt es dann noch Weihnachtsbier (julöl) und Weihnachtsbrause (julmust) :D

Oh, also da läuft mir ja schon das Wasser im Mund zusammen :D Freu mich!

Soooo, aber ich habe ja auch noch einige tolle Sachen erlebt, von denen ich noch nicht erzählt habe, denn ich war ja in Lapland und Umgebung unterwegs!

Lapland: Kiruna – Narvik – Abisko

Tag 1: 23 Uhr Abfahrt in Umea. Ankunft 8.30 Uhr in Kiruna. Angekommen am Hostel, wurden wir nach einem Frühstück sofort von einer Organisation abgeholt, die uns zum Hundeschlitten- und Snowmobilplatz gebracht hat. Jule und ich waren in der Gruppe, die zuerst mit den Hundeschlitten fahren durfte. Nachdem wir Schneenanzüge bekommen haben und die Hunde zu den Schlitten gebracht haben, ging es los. Zu viert auf einen Schlitten, ein Schlittenführer hinten. Nach ca. 30 min war die traumhafte Fahrt durchs -25 Grad kalte Kiruna Winterwonderland vorbei; es hat super viel Spaß gemacht und die Tiere sind ja so intelligent, der Führer müsste nur “höger” (Rechts) oder “vänster” (Links) sagen, da wussten die Hunde schon, wo es langgeht. Nach der Fahrt haben wir uns mit der anderen Gruppe getroffen, die währenddessen mit den Schneemobilen gefahren ist und haben in einer Art Zelt Kaffee und Kuchen bekomme. Ein Feuer zum aufwärmen gabs auch, das war auch dringend notwendig! Dann wurde getauscht und wir durften mit den Schneemobilen fahren. Das hat richtig viel Spaß gemacht, die Teile gehen ordentlich ab :D Nach 30 min. Schneemobil fahren ging es dann zurück zum Camp und dann zurück zum Hostel. Den Nachmittag hatten wir frei, was wir zum Kochen und Ausruhen genutzt haben. Am Abend gab es eine kleine Stadtführung durch Kiruna; die Stadt ist zwar schön und niedlich, aber viel zu sehen gibt es eher nicht :D Jule, Ulla, Emma und ich haben uns dann noch Schlitten ausgeliehen und waren noch ca. 2 Stunden rodeln. Am Abend gab es dannnoch ein geselliges Beisammensein mit nem Bierchen und Kniffel.

Tag 2: Jule und ich sind Morgens noch einmal in die Stadt gegangen um Souvenirs zu kaufen. Anschließend ging es mit der ganzen Truppe zum Icehotel. Das Icehotel war leider noch nicht fertig gebaut, da es die letzten Wochen zu warm (!!!) war! Wir konnten jedoch in die Eingangshalle, die bereits fertig gestellt war und außerdem in die Produktionshallen, wo wir sehen konnten, wie die Eisblöcke hergestellt werden. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stop bei einer kleinen Kirche gemacht. Abends sind wir dann alle zusammen in die dorfeigene Kneipe :D

Tag 3: Ganz früh aufstehen, Fahrt zur Samifarm. Die Samen sind ein schwedisches, eigenständiges Völkchen, das meist von der Rentierzucht lebt. Wir wurden wieder in zwei Gruppen eingeteilt, die erste Gruppe durfte zur Samifrau ins beheizte Zelt, die zweite Gruppe zum Samimann draußen zu den Rentieren. Wir sind zuerst ins Zelt, waren schon total eingefroren :D Im Zelt gab es Rentierwrap und Rentierbrühe, beides außerordentlich lecker! Außerdem hat die Samifrau viel von den Eigenheiten des Volkes erzählt und wie sie sich in den Zelten auch bei den heftigsten Minusgraden wohl fühlen können. Später sind wir dann nach draußen zu dem Samimann gegangen. Er hat viel über Rentiere erzählt und wir durften auch ins Gehege und die Tierchen streicheln und füttern. Also Rentiere gefallen mir ja noch viel besser als Elche!

Danach sind wir dann kurz zum Hostel zurück, haben die Sachen gepackt, ausgecheckt und sind weiter nach Narvik in Norwegen gefahren. Da haben wir dann Halt an einem Fjord gemacht, das war wirklich sehr schön! Danach gings weiter hoch zu einem Aussichtspunkt und danach sind wir in die Stadt gegangen. Am späten Nachmittag gings dann wieder zurück nach Schweden, diesmal nach Abisko. Dort war unser zweites Hostel, gelegen in einem Naturreservat. Dort gab es einen See mit eigener Sauna. Man konnte dann in die Sauna und anschließend in das Eiswasser springen – hab ich aber nicht gemacht, da ich noch etwas krank war. Zum Glück, man musste nach der Sauna einige Meter zum See laufen und den Leuten sind fast die Füße abgestorben ;) Abends dann die übliche kleine Party.

Tag 4: Rückfahrt nach Umea

Ganz viele Fotos gibt es hier –>

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mal was neues

Mist, zu früh gefreut, Schnee schon wieder weg. Und seit ca. 5 Wochen ist das Wetter wirklich abscheulich, nur Regen und viel Wind :( Zwar ist es dafür nicht sehr kalt, aber ich möchte endlich gaaaaaaanz viel Schnee! Mittlerweile ist es gegen 14.30 Uhr stockdunkel, so dass ich am Wochenende nach einer langen Partynacht und viel Schlaf im Dunkeln wieder aufwache :) Schön, wer braucht schon Tageslicht :D

Bin trotz einer erneuten Madelentzündung und einer halben Woche im Bett total happy, konnte nämlich endlich meinen Kurs wechseln. Hat mir echt gereicht mit Werken. Ich bin jetzt seit Freitag in “Skapande Bild”. Der Kurs geht bis zum 15. Januar und hat keinerlei Vorgaben, wir dürfen uns ein Thema aussuchen und mit einer beliebigen Technik dazu ein Projekt entwickeln. Ich werde wohl zeichnen und fotografieren, aber genau weiß ich das noch nicht. Meine neue Klasse ist super nett, ich wurde sehr herzlich aufgenommen und ich wurde direkt von einer netten Schwedin zu sich nach Hause eingeladen. Wir hatten in der MIttagspause über das schwedische Weihnachtsfest gesprochen und sie hat mich verschiedene Sachen probieren lassen. Ich konnte mir die schwedischen Namen leider nicht alle merken, aber ich werde noch davon berichten – es war alles köstlich!

Es gibt übrigens einen noch besseren Kuchen als den Kladdkaka: den Morotskaka. Er wird zum Teil aus Möhren gemacht, was sich vielleicht komisch anhört, er ist aber wirklich das leckerete, was ich je gegessen habe! Vor allem die weiße Creme oben drauf :D Ein Rezept habe ich auch, allerdings nur auf schwedisch; werde es wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, mal übersetzen. Morotskaka-Rezept

Super toll war auch der Ausflug zur Elchfarm. Zuerst gab es ein sehr leckeres Elchgeschnetzeltes mit Salat und Kartoffeln, anschließend eine Museumsbesichtung und dann noch einen Diavortrag plus alle wichtigen Infos zu Elchen. Danach durften wir dann endlich zu den Elchen! Wir durften in das Gehege rein und zusehen, wie der Elchfarmbesitzer die Tierchen füttert. Sind total niedlich, wenn auch enorm riesig!

Vor zwei Wochen habe ich außerdem mit Jule, David und Marina einen Ausflug zum Meer gemacht. Das Wetter war zwar mehr als bescheiden, es war aber totzdem sehr schön. Fotos gibts natürlich auch :)

Neues aus dem Partyleben gibt es natürlich auch: Also Kostümparties scheinen hier echt in Mode zu sein. So war ich nach der Halloweenparty noch auf einer Togaparty und letztes Wochenende dann auf einer Gender Switch Party, auf der Männer und Frauen die Rollen getauscht haben.

Durch die tollen Rezepte und Tips bin ich bestens auf Weihnachten vorbereitet – nur etwas Deko fehlt noch – und für Silvester sowie, denn ich bekomme ja Besuch aus der Heimat von Lena und Daniel, juchuu!

Samstag gehts dann nach Lappland für 5 Tage, danach gibts es bestimmt wieder viel zu berichten!

Bis dahin allerliebste Grüße aus dem hohen Norden!

PS: Momentan sind hier in der Stadt zweölf verschiedene Skulpturen zu sehen, die alle etwas mit Licht zu tun haben (hier gibt es ja auch nicht mehr soviel davon…). Hier seht ihr eine davon; hab dafür zwei Fotos mit Photoshop aneinandergebastelt :)

Fotos vom Ausflug nach Strombäck –>

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Elchfarm –>
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diverse Mottopartys –>

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Der erste Schnee in Umeå!!

Са́нкт-Петербу́рг

Hallöle!

Hat mal wieder etwas länger gedauert, aber diesmal hab ich auch eine gute (na ja oder eher nicht so gute) Ausrede, ich war nämlich leider krank bzw bin es immer noch. Heute ist der erste Tag (seit Samstag) an dem ich mich wieder aus meinem Bett bewegen kann. Fette Mandelentzündung. Ich war dann beim Arzt und bin fast hinten rüber gefallen, als die nette Dame an der Rezeption mir zu erklären versucht hat, dass ich nun 300 Euro bezahlen muss. (Na ja, sie hat sich um eine Null vertan und es kostet nur 30, puuh :D ). Na ja, es geht mir jetzt Dank der Tabletten besser. Und jeeeeeetzt erzähle ich von meinem grandiosen Trip nach Russland:

Kurzfassung:

Viel erlebt, viel gesehen, viel gefeiert, viele neue Freunde, wenig geschlafen :D

Langfassung:

Tag 1:

6 uhr treffen an der Uni. Ich bin leider erst 5.20 aufgewacht, da ich den Abend vorher ja unbedingt noch auf eine Party musste. Ich dachte, wenn ich wenig schlafe, gibt es vielleicht eine Chance, dass ich im Bus schlafen kann, das geht nämlich sonst nie (kann im Sitzen nicht schlafen). Na ja, also noch 40 Minuten Zeit zum Packen, zum Lunchpaket vorbereiten und um zur Uni laufen. Fertig gepackt, Lunchpaket fertig, 10 minutes left. Ok, zum Laufen bleibt keine Zeit, daher musste ich mich also mit meinem ganzen Gepäck auf mein kleines klappriges Schrottfahrrad begeben und zur Uni fahren. Hat ganz viel Spaß gemacht :) Ok, bin also noch gerade rechtzeitig angekommen. Nach zehn Stunden Busfahrt kamen wir in Stockholm an. Die versprochenen Fähre, mit der es dann weitergehen sollte, war jedoch keine Fähre sondern ein MEGA Kreuzfahrtschiff mit 13 Etagen :D Haben also nur unsere Sachen in die Kojen geschmissen und haben die Restaurants, die Boutiquen, die Karaokebar und diverse andere Sachen erkundigt (auf der Rückfahrt hat sogar eine Band gespielt und es gab Artisten ;) ). Nach einem kleinem Meeting (52 Personen auf 3 Kojen verteilt) und diversen Getränken aus dem Duty Free Shop ging es dann in die Disco im 13. Stock. 5 Uhr ins Bett.

Tag 2:

7 Uhr, Aufstehen. Ankunft in Helsinki. Wieder in den Bus, weitere 4 Stunden Fahrt um zur russischen Grenze zu kommen. Nach allen 5 Passkontrollen hatten wir es endlich geschafft, St. Petersburg ahoi! Das Hotel Moskwa, in dem wir die nächsten vier Tage verbringen sollten, war 4 Sterne Plus und wirklich super. Vor allem das Buffet morgens und abends :) Da es schon wieder abends war, war schon wieder Zeit für das nächste Meeting mit der gesamten Gruppe und einem anschließenden Besuch eine russischen Diskothek. Schon das Metrofahren ist ein Erlebnis, da man erst mal gefühlte 1000 km auf einer super schnellen Rolltreppe in einen schwarzen Schacht fährt. Unten angekommen stellt man sich mit 1000 anderen Menschen vor eine von vielen Türen, die dann irgendwann aufgeht und dahinter is dann schon die Metro :D Disco war gut, zurück ins Hotel um 5 Uhr.

Tag 3:

Geplantes Aufstehen: 8.30 Uhr. Wecker hat geklingelt um: 10.30 Uhr. –> Das passiert, wenn man zwar seine Armbanduhr, nicht jedoch sein Handy auf die russische Zeit umstellt :) Schade. Der Bus für die Sightseeingtour ist dann wohl schon weg. Meine französischen Zimmergenossinen und ich sind dann erstmal zum Frühstück zu McDonalds gegangen (das Frühstück im Hotel war ja leider auch schon vorbei) und haben dann eine Privatführung durch St. Petersburg im Hotel gebucht (Schließlich wollten wir ja etwas mehr von St. Petersburg als die Hotelzimmer und die russischen Diskotheken  sehen :) ). Die folgenden 3 Stunden Stadtführung (im Auto, an dem Verkehr merkt man aber leider, dass es fast 5 Millionen Einwohner gibt) haben sich wirklich gelohnt. Wir haben alles wichtige gesehen, z.B. ganz viele tolle Kirchen (wie auch die super schöne Auferstehungskirche, die innen komplett aus Mosaiken besteht) und Plätze und haben auch erfahren, wie es zu dem deutschen Namen dieses Stadt kommt ( Hier nachzulesen: Der Name der Stadt). Nach der Stadtführung blieb noch genug Zeit, in einem Souvenirgeschäft eine russische Matruschka zu kaufen :D Der Abend verlief wie immer, Buffett, Meeting, Disco :)

Tag 4:

Treffen mit der Gruppe um 12.30 Uhr. Gemeinsame Fahrt zur Eremitage. Der Besuch dieses Museums, welches zu den größten und umfangreichsten Kunstmuseen der Welt gehört, war für mich natürlich eines der Highlights des Trips. Es gibt allein schon 15.000 Gemälde, von den anderen Exponaten garnicht zu sprechen. Wenn man sich jedes Ausstellungsstück einmal ansehen wollen würde, bräuchte man 7 Jahre dafür ;) Na ja, unsere Führung dauerte zum Glück nur drei Stunden :D Wer noch mehr nachlesen möchte: Eremitage St. Petersburg). Abends waren wir dann bei einer Aufführung des russischen Balletts. Das war echt toll. Vor allem weil es echt was Besonderes war, denn das ganze Jahr über gab es diverse Wettkämpfe und an diesem Abend wurden die Besten der Besten gekürt. So sahen wir also zunächst die Preisverleihung und anschließend haben die Gewinner getanzt. gedauert hat die Vorstellung insgesamt 3 Stunden und daher war ich sehr froh, einen Sitzplatz bekommen zu haben (nicht wie ca. 200 andere Leute, die stehen mussten).

Tag 5 und 6:

6 Uhr aufstehen, Sachen packen. In den russischen Supermarkt und noch etwas mit russischem Wodka eingedeckt (der kalte schwedische Winter hat bereits begonnen!) und dann ging es leider scho wieder zurück nach Umea… Reise also wieder Retour, mit dem Bus über die russische Grenze (diesmal nur 3 Kontrollen), auf das Schiff, in Stockholm zurück in den Bus und nach 10 Stunden Fahrt Ankunft in Umeå!

Und hier gibts gaaaanz viele Fotos:
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Klickst du hier für Video vom russischen Ballett!

Besuch aus Tschörmani, Trip nach Stockholm und ach ja, ich bin ja jetzt ein Vierteljahrhundert alt.

So tach auch, nach dem anstrengenden aber schönen Wanderausflug nach Bjurholm blieb mir keine Zeit um mich auszuruhen, es ging gleich mit Volldampf weiter!

So habe ich in der Uni eine Art Examen ablegen müssen: Nun darf ich alle großen Maschinen alleine bedienen, juhuu. Hoffentlich komm ich unbeschadtet aus dieser Nummer raus ;) Die Abschlussarbeit für den Holzbearbeitungsteil meines Kurses ist das Designen und Anfertigen eines Schrankes… Abgabe ist am 20. Oktober. Danach gehts weiter mit Metalldesign. Fotos vom fertigen und hoffentlich schönen Schrank folgen.

Am 7. Oktober bin ich dann ganz früh morgens mit dem Bus zum Flughafen gefahren und von dort aus nach Stockholm geflogen. Dort habe ich mich dann mit der Steffi getroffen, endlich mal Besuch aus der Heimat :D Nach der Inspektion unseres Backpackerhostels haben wir die Stadt zunächst auf eigene Faust erkundet und sind zum Vasamuseet gefahren. Dort wird das weltweit einzige Schiff, das noch aus dem siebzehnten Jahrhundert bis heute erhalten ist, ausgestellt: die Vasa. Wer mehr darüber nachlesen möchte: Vasa

Danach sind wir dann in die Altstadt Stockholms gefahren (Gamla Stan). Leider waren wir da erst gegen 22 Uhr, so dass seltsamerweise alle Bars schon geschlossen hatten. Die Altstadt ist aber so traumhaft schön, das sich ein Besuch allemal gelohnt hat!

Am nächsten Tag haben wir an einer geführten Fahrradtour teilgenommen, die von unserem Hostel angeboten wurde. Wir haben so coole Bonanzafahrräder bekommen und sind dann bei traumhaft schönem Wetter durch Stockholm gefahren. Stockholm wird von 20.000 !! kleinen Inseln umschlossen und hat daher ein super schönes Hafenviertel, in dem wir viel Zeit verbracht haben. Selbstverständlich durfte auch die typische schwedische Fika nicht fehlen. Da wir nach der geführten Tour die Räder noch 2 Stunden behalten durften, sind Steffi und ich noch etwas weiter durch Stockholm gefahren und haben die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen. Nach Abgabe der Räder mussten wir leider schon wieder unsere Sachen packen und zum Flughafen fahren. Nachdem wir eine Stunde im Flieger warten mussten, landeten wir um 22.30 Uhr wieder in Umea.

Wir sind dann direkt zu meiner Wohnung gefahren, wo David, Jule, Jule und Sophie schon auf uns gewartet haben. Auf dem Tisch warteten Geschenke, ein großes beleuchtetes A und – natürlich – ain Kladdkaka. (By the way: Rezept gibts hier, mich haben schon soviele danach gefragt :) Kladdkaka-Rezept) Um 00.00 Uhr hieß es dann “Happy Birthday “, “Herzlichen Glückwunsch” und “Grattis på födelsedagen” und ich wurde wieder ein Jahr älter –> Jetzt bin ich schon ein Vierteljahrhundert alt, wie meine liebe Omi so schön sagt :D Nach ein bischen gemütlichem Beisammensitzen und der Anprobe meines neuen Kleides (DANKE! Fotos davon gibts zur Genüge bei den Partyfotos) ging es relativ früh ins Bett, die Tage in Stockholm waren ja aber auch anstrengend.

Am nächsten Tag bin ich dann mit Steffi und Jule in die Stadt gefahren. Dort haben wir uns die Hüte für die bevorstehende Hutparty gekauft :D Nach einer kleinen Shoppingtour und einer kurzen Besichtigung der Uni sind wir dann zurückgefahren und haben die letzten Vorbereitungen für meine Party getroffen.

Die Party am Abend war dann ein richtiger Knaller. Es waren ca. 70 Leute da, die meisten auch mit Hut :D und es wurde – natürlich feuchtfröhlich – bis 4 Uhr morgens gefeiert, was ja für schwedische Verhältnisse wirklich lang ist. Ich habe noch 3 weitere Kuchen und eine Mousse au Chocolat bekommen (mit weißer Schoki, njam!) und wurde auf den unterschiedlichsten Sprachen besungen. Ach so, und ein Saunabesuch zu später Stunde durfte natürlich auch nicht fehlen :D Ich wollte ja eigentlich nicht, aber nachdem ich reingetragen und mit einem Eimer Wasser überschüttet wurde, blieb mir ja nichts anderes mehr übrig ;)

Am Sonntag mussten wir erstmal 2 Stunden den Partyraum schrubben und tütenweise Müll raustragen; danach haben wir uns dann zur wohlverdienten Fika im Sgogis, ein schwedisches Kaffeehaus, getroffen. Abends sind wir dann noch an den Nydalasjön gefahren, haben ein Lagerfeuer gemacht und Marshmellows gegessen.

Am nächsten Tag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen! Bye Bye Steffi! Vielleicht bis bald hier in Schweden!

So, es gibt ganz viele Fooootos! Viel Spaß damit.

hejdå!

Fotos aus Stockholm –>

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Fotos von meiner Geburtstagsparty –>

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Und was es sonst noch so zu sehen gibt –>

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Hiking in Bjurholm

Oh, ich fürchte, ich habe meinen allerliebsten Blog mal wieder etwas vernachlässigt… Aber nun ist es an der Zeit, euch mal wieder von meinen neuesten Erlebnissen zu berichten!

Am 3. und 4. Oktober bin ich mit Jule und David nach Bjurholm gefahren, um dort ein Wochenende lang zu wandern und die Natur zu genießen. Nachdem wir eingekauft, die Trekkingrucksäcke gepackt und uns seelisch auf ein anstrengendes Wochenende vorbereitet hatten, ging es los.  Nach 1,5 Stunden Busfahrt waren wir – tadaaa – da. Mitten in der Pampa.

In Bjurholm gibt es nur ca. fünf Geschäfte und 20 Häuser, davon eine beindruckende Landschaft. Wir wanderten also los und wurden nach ca. 4 Stunden wandern leider von der Dunkelheit überrascht. Ziemlich doof, denn so sah man die Wegmarkierungen nicht mehr wirklich gut…Na ja, wir haben es trotzdem zur nächsten Schutzhütte geschafft. Denn in Schwedens Wäldern gibt es etwas, was ich mir in Deutschland niemals vorstellen könnte: Kleine Holzhütten im Wald, in denen es Holzbetten, einen Tisch, einen Ofen und ständig genug Holz gibt; für Menschen wie uns, die nach einer anstrendenen Wanderung einen Schlafplatz brauchen. Würde es solche Hütten in Deutschland geben, wären diese wohl nach kurzer Zeit mit Graffittis zugeschmiert, total zugemüllt oder einfach kaputt. Nicht so in Schweden ;)

Nachdem wir dann ein Feuer gemacht und uns Nudeln gekocht hatten, haben wir den Abend mit UNO spielen zugebracht. Und obwohl draußen Minusgrade herrschten, war es zu WARM um zu schlafen ;) Am nächsten Tag wollten wir eigentlich Kanu fahren, da es jedoch ganz doll geregnet hatte, konnten wir das leider nicht machen. Daher sind wir dann zurück zum Stadtzentrum gelaufen, haben dort unseren Bus verpasst und haben 4 Stunden in einem Restaurant damit verbracht, Kaffee zu trinken, schwedisches Gepäck zu essen und UNO zu spielen :D

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende! Aber schaut euch am Besten die Fotos an, denn die sagen mehr als tausend Worte :D

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Bra dag tillsammans!

So, ich meld mich auch mal wieder ;) War in der letzten Zeit leider (aber eigentlich eher zum Glück, so kommt kein Heimweh auf) nie zu Haus sondern nonstop unterwegs, deswegen habe ich es nicht eher geschafft zu schreiben.

Mein Tagesablauf sah generell eigentlich immer gleich aus: Uni, Sport, Freunde treffen. Erstmal zur Uni: Meine Präsentation auf Englisch war super und der Lehrer war sehr beeindruckt davon, dass wir eine Power Point Präsentation gemacht (Ich habe nicht erwähnt, dass das in Deutschland an der Tagesordnung steht). Außerdem habe ich meine ersten vier Sachen fertig geschnitzt, gehobelt, gesägt und was sonst noch dazu gehört. Die ersten Aufgaben waren ein Schneidebrett, ein Stift, eine kleine Schale sowie ein “Ding” zur Aufbewahrung von Tellern und Besteck. Letzteres musste man jedoch lediglich designen und ein anderer aus dem Kurs musste es dann für einen bauen… Na ja, für diejenigen, die sich meine Holzteile mal angucken wollen, gibt es später ein paar Fotos.

Abends war ich auch immer sehr gut beschäftigt. So war ich am Montag auf dem schwedischen Dinner meiner Buddygroup. Es gab nur traditonelle schwedische Küche, sehr lecker! Es gab zuerst gelbe Erbsensuppe mit Pancakes, dann gebratener Blutpdding (hab ich nicht gegessen), dann mashed potatoes und Köttbullar und als Dessert Eis mit einer warmen Soße aus Beeren. Ich habe vergessen, wie die Beeren heißen, aber die sind gelb und die gibt es auch nur hier und man sagt, ihr Gewicht wird in Gold aufgewogen, weil sie so wertvoll und köstlich sind :D

Dienstag waren wir dann mit sieben Leuten bei einer Freundin und haben zusammen Pasta gekocht und gestern waren wir bei einem Italiener eingeladen, der Risotto gekocht hat. So ein leckeres Risotto hab ich vorher noch nie gegessen!

Hm irgendwie red ich nur von Essen… Egal, um 4 Uhr ist mein nächster Sportkurs :D

Partytechnisch lief auch viel, wir waren letzte Woche auf einer Karaokeparty und am Freitag dann auf einer “american style” Party, auf der wir amerikanische Trinkspiele gespielt haben, war sehr lustig!

Für die nächsten Wochen liegt auch wieder viel an, nächstes Wochenende machen wir zu viert einen Hikingtrip mit Outdoorschlafen und Angeln und Lagerfeuer…. Danach die Woche kommt schon die Steffi (Juhuu) und wir sind dann zwei Tage in Stockholm. Und zwei Wochen später fahre ich für 6 Tage nach St Petersburg, ich habe mich heut dafür angemeldet. Ach und mein Geburtstag ist ja zwischendurch auch noch. Ich habe einen Partyraum gemietet und werde eine Hutparty veranstalten!

Also, wenn ihr mal wieder länger nichts von mir hört: Ich lebe noch, und das sogar sehr gut :D

–> Partyfotos

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–> Fotos von der Uni (Holzkurs)

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Hej vänner!

So, ich werd mal für euch die Woche Revue passieren lassen! Am Montag hat mein Kurs “Holz- und Metalldesign” an der Uni angefangen…Habe jetzt jeden Tag von 9 bis 16.30 Uni, puuh, schon fast zu viel! Zudem wurde mir gesagt, das der ganze Kurs auf Englisch ist… Na ja, ich habe jedoch bei drei verschiedenen Lehrern und der eine hat wohl keine Lust auf Englisch reden :) Ist leider der Lehrer, bei dem wir die praktischen Phasen haben und der uns auch die Werkzeuge und Maschinen erklärt… So kam es auch gleich zum ersten Zwischenfall: Wir sollten eine kleine Schale aus Holz entwerfen und diese dann aussägen und schleifen. Dazu hat er uns die Funktionsweise der Schleifmaschine erklärt – auf schwedisch. Na ja, ich bin dann frohen Mutes mit meiner kleinen Schüssel an die Schleifmaschine, hab den Holzblock an die falsche Seite angelegt und prompt das Teil an die Birne bekommen. Resultat: Riesen Horn am Kopf! Aber ein bischen Verlust muss ja mit einkalkuliert werden ;)

Ansonsten ist der Kurs aber echt super. Wir sind nur zu siebt, so dass es wirklich eine gute Arbeitsathmosphäre gibt. Musste auch schon direkt am zweiten Tag ein kleines Referat auf Englisch über die Renaissance halten! Also nichts mehr mit ausruhen ;)

Ansonsten war ich diese Woche oft beim Sport, ach und meinen lustigen Zwischenfall dort habe ich ja auch noch nicht erzählt. Da ich ja so pfiffig bin, habe ich mir vor meiner ersten Trainingsstunde ein Schloss gekauft, damit ich dann auch meine Sachen einschließen kann. Ich hab dann also alles in das Fach gepackt und den Schrank geschlossen…leider war wirklich ALLES im Schrank, auch der Schlüssel zum Schloss :D Ich musste dann den netten Damen und Herren an der Rezeption erklären, was los ist und dann wurd mein Schrank aufgebrochen… So wird man sein Geld auch los, denn danach konnte ich mir für n 5er wieder ein neues Schloss kaufen. Aber ich passe jetzt besser auf ;)

Am Mittwoch war ich auf einer Saunaparty! Die Sauna ist direkt neben meiner Haustür und ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort!

Freitag und Samstag waren wir dann feiern. Freitag waren wir erst bei Jule und sind dann zu einer sehr netten Schwedin gegangen. Danach dann in den E puben, eine Kneipe auf dem Campus, daher auch Studentenpreise. Samstag habe ich dann ein paar Leute auf meinen Corridor eingeladen und danach sind wir zu der Krasch Party in die Stadt. Dort haben relativ bekannte Djs aufgelegt – die Party war echt super!

–> Aber guckt doch selbst!
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by anellski